Schule - KIGA

Kooperation Schule - KITA

Alle Kindergartenkinder werden einmal Schulkinder und so haben sich die Volksschule Stöttwang - Westendorf und die Kindergärten Aufkirch, Dösingen, Gutenberg, Oster zell und Stöttwang vorgenommen, möglichst viel und intensiv zusammenzuarbeiten. Deshalb erarbeitete die Schulleitung mit den Kindergartenleiterinnen ein Kooperationskonzept zwischen Schulen und Kindergärten.

 

Situationsbeschreibung

5 Kindergärten gehören zu unserem Schulverband. Diese befinden sich in verschiedenen Orten. Jeder Kindergarten hat ein eigenes Konzept und unterschiedliche Schwerpunkte.

 

Ziel der Kooperation

  1. Kennenlernen der Arbeitsweise von Kita und Schule (Erziehungsziele, Lerninhalte, Konzeptionen)
  2. Gemeinsam die Kinder kontinuierlich in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess begleiten
  3. Den Kindern einen sanfteren Übergang zur Schule ermöglichen
  4. Eltern gemeinsam auf den Schulanfang vorbereiten
  5. Frühzeitiges Entgegenwirken/Fördern von möglichen Defiziten der Kinder
  6. Erfahrungsaustausch ermöglichen
  7. Gemeinsame Fortbildungen besuchen oder Unterlagen austauschen

 

Umsetzung des Konzeptes

  1. Informationsweitergabe von fachrelevanten Veranstaltungen oder Konzepten
  2. Gesprächsrunden - 1./2. Klasslehrer, Schulleitung, Beratungslehrer, Kooperationslehrkraft und Kindergartenteams
  3. Schulleitung wird zu Elternabenden im Kindergarten eingeladen
  4. Kindergartenteams werden zu allgemeinen Elternabenden in die Schule eingeladen
  5. Gemeinsame Gestaltung und Durchführung des Info- Elternabends der zukünftigen Erstklasseltern
    • Was muss ein Kind können, damit es erfolgreich am Erstunterricht teilnehmen kann und auch noch zu Weihnachten gerne in die Schule geht?
    • Formale Schuleinschreibung
    • Gestaltung der Schuleinschreibung
    • Tipps: Was kann das Elternhaus bis zum Schulbeginn tun?
  6. KiTa- Teams als Beobachter im Schulspiel bei der Schuleinschreibung
  7. Kontaktaufnahme mit KiTa bei auffälligen Schülern (unterliegt nicht der Schweigeplicht, da nur Beobachtungen ausgetauscht werden)
  8. Kontaktaufnahme der Beratungslehrerin mit den Kindergärten
    • Rechtzeitig vor der Schuleinschreibung förderbedürftige Kinder testen
    • Ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern zu führen, um eventuelle Fördermaßnahmen einzuleiten
  9. Unterrichtsbesuch der Vorschulkinder im Juni
    • Schon vor ihrem ersten Schultag im September sollen die künftigen Erstklässler einen Eindruck ihres neuen Lern- und Lebensraumes gewinnen können
  10. Besuch der zukünftigen Erstklasslehrkraft im Kindergartenalltag
  11. Grußkarten zu bestimmten Festtagen
    • Spontaner Besuch einer KiGa Gruppe
  12. Terminplanung und Rückschau
    • Aufstellen des Kooperationsplanes für das kommende Schuljahr
    • Rückschau über das vergangene Schuljahr
  13. Weiterentwicklung des Kooperations-Konzeptes

 

Ausschnitte aus der Zusammenarbeit KiTa - Schule

Während des Schuljahres ergeben sich des Öfteren Möglichkeiten der gegenseitigen Einladungen. So nehmen die Schulkinder regelmäßig an Martinsumzügen teil, den die Kindergärten durchführt. Die Vorschulkinder sind stets gern gesehene Gäste bei Theateraufführungen in die Schule, z.B. beim Weihnachtsspiel. Auch werden sie gerne zu einem Vorlesebesuch in die Schule eingeladen. Manchmal schreiben die Schul kinder mit Begeisterung Briefe an den Kindergarten.

Ein wichtiges Datum ist der Tag der Schuleinschreibung im April in der Schule in Westendorf. Dieser Tag ist immer ein ganz besonderer für die Kinder und alle sind mit Begeisterung dabei! (Siehe unter Schuleinschreibung)

Im Juni oder Juli besuchen die Lehrkräfte, die voraussichtlich eine erste Klasse übernehmen werden die Kindergärten. Sie lassen sich dort von den Vorschulkindern alles zeigen und erklären und berichten ihrerseits von den Gegebenheiten in der
Schule.

Der Gegenbesuch der Vorschulkinder erfolgt bald darauf. Sichtlich gespannt und aufgeregt kommen die Kinder an einem Julivormittag in die Schule und dürfen in eine erste Klasse “hineinschnuppern”. Jetzt könenn sie miterleben, was denn in der Schule so alles passiert. Eine Mitarbeit der “Kleinen” ist durchaus erwünscht!