Faustlos

Keine Gewalt an unserer Schule!

 

Lernziele Einheit „Empathieförderung“

  • Erkennen der emotionalen Befindlichkeit einer anderen Person
  • Fähigkeit der Perspektivenübernahme
  • Fähigkeit, auf die anderen Personen einzugehen

Lernziele Einheit „ Impulskontrolle“

  • Unterbrechen einer Aktion, um über das Problem nachzudenken
  • Lösen des Problems in 5 Schritten
  • Lautes Denken
  • Brainstorming

Lernziele Einheit „ Umgang mit Ärger und Wut“

  • Konstruktiver Umgang mit Gefühlen von Ärger und Wut
  • Gebrauch positiver Selbstverstärkung
  • Verwendung von Beruhigungstechniken

 

Das Projekt „Faustlos“ an unserer Schule

Wir wollen an unserer Schule keine Gewalt!

„ Jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.“
So steht es im Art. 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Seit Januar 2003 führen wir das Projekt „Faustlos“, entwickelt vom Heidelberger Insti tut für Prävention, an unserer Schule durch. Dabei handelt es sich um ein Unterrichts konzept, mit dem soziales Lernen der Schüler verstärkt werden soll. Damit bekommen die Kinder Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die es ihnen erlauben, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

Das Projekt hat folgende Grundgedanken:

  1. “Je früher, desto besser !“
    Soziales Lernen beginnt schon im Säuglingsalter. Kinder lernen ständig neue Situatio nen kennen, in denen sie verschiedene Verhaltensmuster beherrschen müssen. Daher ist es wichtig, dass schon die Erstklässler mit dem Unterrichtsstoff von Faustlos arbeiten.

  2. “Immer wieder!“
    Soziales Lernen findet das ganze Leben lang statt. Deshalb ist es für uns wichtig, die Kinder während ihrer ganzen Schulzeit mit Faustlos zu unterrichten. Gleichzeitig bedeutet dieser Grundgedanke auch, dass Faustlos mehr als ein Projekt sein muss, das einmal pro Woche Inhalt des Unterrichts ist. „ Immer wieder“ heißt vielmehr, dass Faustlos an unserer Schule auch täglich gelebt werden muss. Es ist damit auch ein Teil der Schulkultur.

  3. “Prävention muss breitenwirksam sein!“
    Das bedeutet, dass alle Schüler mit Faustlos unterrichtet werden sollen. Es wäre falsch, unsere Schüler in Täter und Opfer einzuteilen, um dann nur den gewaltberei ten Kindern entsprechende Verhaltensweisen beizubringen.

 

„ Es erfordert oft mehr Mut, seine Ansicht zu ändern, als an ihr festzuhalten.“
( Friedrich Hebbel)